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REPORT

Le attività dei volontari:
MARZO 2012

ROBE DI KAPPA

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Operazione Colomba
Friedenskorps der Gemeinschaft Papst Johannes XXIII

Einführung

Die Gemeinschaft Papst Johannes XXIII ist eine internationale Vereinigung, die seit über 30 Jahren auf dem breiten Gebiet der Ausgrenzung aktiv ist, um auf dem Weg der direkten Teilnahme am Leben der Armen die Befreiung der Unterdrückten und die Beseitigung der Ungerechtigkeit zu erreichen: über 200 Häuser der Familie, 15 Soziale Genossenschaften, 6 Tageszentren, 32 Entziehungsgemeinschaften, 7 Häuser der Brüderlichkeit, 1 Haus der Gastfreundschaft für Obdachlose und viele weitere Formen der sozialen Aufnahme brachten die Gemeinschaft von Don Benzi in über 15 Länder der Welt. (www.apg23.org)

 

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Mercoledì 17 Marzo 2010 01:00

Operazione Colomba
Friedenskorps der Gemeinschaft Papst Johannes XXIII

Einführung

Die Gemeinschaft Papst Johannes XXIII ist eine internationale Vereinigung, die seit über 30 Jahren auf dem breiten Gebiet der Ausgrenzung aktiv ist, um auf dem Weg der direkten Teilnahme am Leben der Armen die Befreiung der Unterdrückten und die Beseitigung der Ungerechtigkeit zu erreichen: über 200 Häuser der Familie, 15 Soziale Genossenschaften, 6 Tageszentren, 32 Entziehungsgemeinschaften, 7 Häuser der Brüderlichkeit, 1 Haus der Gastfreundschaft für Obdachlose und viele weitere Formen der sozialen Aufnahme brachten die Gemeinschaft von Don Benzi in über 15 Länder der Welt. (www.apg23.org)

 

 

Wie Operazione Colomba entstanden ist


Aufbauend auf dieser Erfahrung begannen im Jahre 1992 einige Militärdienstverweigerer der Vereinigung, die auf den nur wenige hunderte von Kilometern entfernt auf der anderen Seite des adriatischen Meeres in Jugosolawien wütetenden Konflikt aufmerksam wurden, einige Zeit in den Flüchtlingslagern von Kroatien zu verbringen. So verbrachten junge und weniger junge ItalienerInnen ihre „Ferien“ gemeinsam mit den Kriegsflüchtlingen. In kurzer Zeit war jedoch klar, dass dies nicht ausreichte. Daraufhin wurde, anfangs nur auf kroatischer, später auch auf serbischer und bosnischer Seite, eine dauerhafte Präsenz organisiert. Das Friedenskorps der Gemeinschaft Papst Johannes XXIII, Operazione Colomba („Operation Taube“) genannt, wurde somit aus der Taufe gehoben.

Die Wesenmerkmale von Operazione Colomba

Operazione Colomba steht allen Menschen offen, Gläubigen und Nichtgläubigen, die mit dem eigenen Leben erfahren möchten, dass die Kraft der Gewaltfreiheit der einzige Weg zu einem dauerhaften Frieden ist, der auf Wahrheit und Gerechtigkeit gründet.

Die Beteiligten sind durchwegs Freiwillige, wobei wir unterscheiden zwischen Langzeitfreiwilligen, Personen die sich für ein bis zwei Jahre zur Verfügung stellen, und Freiwilligen für kurze Zeit, das heißt für ein bis sechs Monate.

Seit 1992 bis heute haben über tausend Personen bei Operazione Colomba mitgearbeitet.


Die Prinzipien unseres Einsatzes:

Die aktive Gewaltfreiheit: stets die Begegnung mit dem „Anderen“ suchen, mit Mitteln, die keine Demütigung heraufbeschwören, sondern das Gewissen ansprechen. Der Sinn der Gewaltfreiheit liegt nicht nur im Befreien des Unterdrückten, sondern auch des Unterdrückers.

Die Anteilnahme am Leben der Personen, die dem Konflikt ausgeliefert sind.

Die Neutralität, oder besser die „Äquidistante Nähe“, im Bezug auf die Konfliktparteien, nicht aber in Bezug auf die Ungerechtigkeiten.

Konkrete Aktivitäten in Konfliktgebieten

1. Leben mit den Armen, um ihnen bei ihren unmittelbaren Bedürfnissen zu helfen und gemeinsam mit ihnen nicht nur am Schicksalsschlag teilzuhaben, sondern auch die Schrecken und Risiken des Krieges zu tragen;
2. Schutz der Zivilbevölkerung, mittels unserer neutralen und internationalen Präsenz versuchen wir die Anwendung von Gewalt zu verhindern;
3. Förderung des Dialogs und der Aussöhnung, die sich auf ein tiefgründiges Vertrauen stützen, und die nur durch ein gemeinsames Leben auf beiden Fronten des Konfliktes aufgebaut werden können.

Seit 1995 bringt sich Operazione Colomba auf diese Art und Weise in verschiedenen Konflikten dieser Welt ein, mittels gewaltfreier Aktionen der Interposition, der Anklage, Begleitung der Flüchtlinge, der Vermittlung, des Minderheitenschutzes, der Animation…

Die Anteilnahme am Leid, an den Ängsten der Menschen, die am meisten von der Gewalt, die unweigerlich jeder Krieg verursacht, betroffen sind (Frauen, Kinder, alte und behinderte Menschen, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, Religion…), „mit ihnen und so wie sie auf den verschieden Fronten leben“ (in Flüchtlingslagern, in bedrohten oder belagerten Häusern, in Zelten oder in halbzerstörten, provisorischen Unterkünften), macht die Freiwilligen zu glaubwürdigen Bezugspunkten für die örtlichen Gemeinschaften. Nur mit Respekt und einer von „unten“ gemeinsam mit den einfachen Leuten aufbauenden Vertrauensschaffung können Brücken der Begegnung und des Dialogs gespannt werden.

So konnten von Fronten getrennte Familien wieder zusammengeführt werden, ethnische Minderheiten (auf unbewaffnete Weise) geschützt und ein Klima des friedlichen Zusammenlebens geschaffen werden, wenn auch nur in kleinem Rahmen proportional zu unserer Präsenz.


1. Frühere Einsätze von Operazione Colomba

- Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Jugoslawien (1992-1997)

- Albanien (1997)

- Sierra Leone (1997)

- Kossovo – Albanien – Makedonien (1998-1999): Nach dem Massaker von Drenica im Februar 1998 war Operazione Colomba bis zum Bombenangriff der Nato im Frühling des Jahres 1999 im Kossovo tätig. Im April unterstützten wir Flüchtlingslager in Albanien und Makedonien, und im Juni kehrten wir wieder in den Kossovo zurück.

- Osttimor – Indonesien (1999)

- Tschetschenien – Russland (2000-2001)

- Demokratische Republik Kongo – Afrika (2001)

- Israel – Palästina (2002-2003): Seit 2002 sind wir in den besetzten Gebieten von Palästina Seite an Seite mit der vom Konflikt betroffenen Bevölkerung. Im Mai haben wir im Gazastreifen, in der Nähe von Khan Younis, Schauplatz offener Gefechte zwischen militanten Palästinensern und der Israelischen Armee (IDF), die dort die israelischen Siedlungen verteidigte, einen fixen Stützpunkt eingerichtet. Wir versuchten mit Hilfe unserer internationalen Präsenz das gespannte Klima der Gewalt zu schwächen, Angriffe auf Zivilpersonen anzuzeigen, und die ärmsten Familien zu unterstützen.

Israel und Palästina

Zurzeit sind wir in dem kleinen Dorf At Tuwani und dessen Umgebung in den Hügeln südlich von Hebron aktiv, im von Israel besetzten Westjordanland. Das Gebiet gehört zur Area „C“, das heißt, es befindet sich unter militärischer und ziviler Administration von Israel. Die Bewohner von At Tuwani sind ausschließlich Bauern und leben in bescheidenen einstöckigen Häusern, teils auch in Grotten, allesamt Ziel einer Zerstörungsverordnung von Seiten der IDF. Außer der traditionellen Bodenbearbeitung hat fast niemand einen festen Arbeitsplatz.

Operazione Colomba ist gemeinsam mit Christian Peacemakers Team, und in Zusammenarbeit mit israelischen Friedensorganisationen wie Ta’ayush und Rabbis for Human Rights seit 2004 hier im Einsatz. Wir versuchen unter anderem den äußerst schwierigen Kontakt zu den national-religiösen israelischen Siedlern der nahegelegenen Siedlung Ma’on aufzubauen. Wöchentlich schicken wir einen Report über die Menschenrechtsverletzungen, die von unseren Freiwilligen aufgenommen werden, an das UNO-Büro OCHA und an weitere Friedensorganisationen. Zu unseren Aufgaben zählt die Begleitung einiger dutzend Kinder, die sich täglich vom nahegelegen Dorf Tuba nach At Tuwani begeben, um dort die Schule zu besuchen. Der Schulweg führt aber an der israelischen Siedlung Ma‘on vorbei, und ist häufig Schauplatz gewalttätiger Übergriffe von Seiten der Siedler auf die Kinder und die Freiwilligen, die sie begleiten. Die Kommission für die Rechte der Kinder der Knesset beschloss darauf hin, dass die palästinensischen Kinder vom Militär oder der Polizei eskortiert werden müssen. Wir verfolgen diese Aufgabe Tag für Tag, um ihre ordentliche Durchführung zu gewährleisten.

Auch die Bauern selbst haben es nicht leicht, oft wird ihnen der Zugang zu ihren Feldern von den israelischen Siedlern verwehrt, im Einverständnis mit der zivilen israelischen Administration oder der IDF. Unsere Freiwilligen versuchen zu vermitteln.

Abgesehen vom gemeinsamen Leben mit den Bewohnern von At Tuwani, die unter schwierigen hygienischen, sanitären und strukturellen Bedingungen ausharren, verfolgt Operazione Colomba weitere Aufgaben:

* Die Freiwilligen versuchen zwischen den Soldaten der IDF und der Bevölkerung zu vermitteln, und, wenn möglich, ungerechte Aktionen zu beenden.
* Unterstützung der örtlichen Bevölkerung, die sich gegen den Weiterbau der „Mauer“ mit allen legalen Mitteln wehrt.
* Beteiligung an den verschiedenen Kundgebungen, die von israelischen und palästinensischen Friedensorganisationen organisiert werden.
* Begleitung und Mitarbeit während der Erntezeit, da diese aufgrund der ständigen Übergriffe von israelischen Siedlern für die palästinensischen Landarbeiter nicht unbedingt ein Fest der Freude darstellt.
* Sensibilisierung und Aufklärung in Italien, um auf die schwierigen Lebensbedingungen der Dorfbewohner von At Tuwani aufmerksam zu machen.
* Seminare zur Gewaltlosigkeit in At Tuwani.

Jerusalem

Seit kurzem versuchen wir ein Haus für Bedürftige inmitten von Jerusalem zu eröffnen, um auf das große Problem der Obdachlosigkeit und Drogenabhängigkeit zu antworten.

Wir führen solide Beziehungen zu israelischen Organisationen, wie B’tselem und Parents‘ Circle Family Forum. Von den ersteren haben wir das Buch „Land grab“, über die Menschenrechtsverletzungen der militärischen Besetzung und der Siedlungspolitik Israels, in italienischer Sprache veröffentlicht. Die zweite ist eine Vereinigung von palästinensischen und israelischen Eltern, deren Kinder aufgrund des Konfliktes gestorben sind. Ihr Ziel ist es, gemeinsam eine glaubwürdige Botschaft der Versöhnung zu verbreiten.

Kossovo

Das Ende des Krieges bedeutet allzu oft nicht Anfang des Friedens. Seit 2003 leben wir zu viert in einer serbischen Enklave in der Nähe der Stadt Peja-Peć. Unser Ziel ist es, Brücke zu werden für die Jugendlichen der Stadt Peja-Peć und des Dorfes Goraždevac. Die Ereignisse vom 13. August 2003, wo zwei serbische Jugendliche starben und fünf weitere verletzt wurden, zeigten die Notwendigkeit einer gründlichen, kritischen Aufarbeitung des schwelenden Konfliktes. So wurde einer kleinen Gruppe serbischer und albanischer Jugendlichen vorgeschlagen, sich wöchentlich zu treffen, um ihre Erfahrungen in Konfliktzonen auszutauschen. Am 16. März 2004 erlitt dieses Projekt anlässlich des „tragischen“ Ertrinkens zweier albanischer Kinder in der Nähe von Kosovska Mitrovica,  das“ als Zündstoff für eine neue Gewaltwelle diente, einen Rückschlag. Die Dorfbevölkerung fasste es als Signal der Hoffnung auf, dass Operazione Colomba, trotz der Empfehlung von UNMIK das Krisengebiet zu verlassen, im Dorf ausharrte. Im Juni wurde, gemeinsam mit „Associazione per la Pace“, ein Sommercamp unter dem Motto „Rückkehr zum Dialog“ organisiert, um über die Ereignisse vom März zu diskutieren, und schließlich das auf den folgenden drei Säulen basierende Projekt zu starten.

1.     Die erste Säule besteht aus dem gemeinsamen Leben mit der örtlichen Bevölkerung, wobei das Hauptaugenmerk auf die ärmsten Familien gelegt wird. Durch die Nähe zu diesen Familien bekommen die Freiwilligen vor Ort ein gutes Gespür für die Probleme des Zusammenlebens im Dorf. Wir legen großen Wert darauf, dass die Menschen wieder Vertrauen in die öffentlichen Einrichtungen vor Ort haben. Auf diese Weise konnten einige Probleme der serbischen Bevölkerung des Dorfes Goraždevac auch mit Hilfe der zuständigen Kossovo-albanischen Verwaltung von Peja-Peć gelöst werden.
2.     Die zweite Säule besteht aus dem Begleitschutz der Personen. Immer noch hat die serbische Minderheit im Kossovo keine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit, weniger aus realistischen, mehr aus psychologischen Gründen. Goraždevac wird nämlich durch zwei Checkpoints der Kfor kontrolliert. Anfangs waren diese Begleitmaßnahmen nur als Brücke zu anderen serbischen Enklaven gedacht, entwickelten sich aber immer mehr als Öffnung in Richtung der nahe gelegenen Stadt Peja-Peć. Zur Zeit wird dieser Dienst von einigen ausgewählten Jugendlichen von Goraždevac  und Peja-Peć erbracht.
3.     Die dritte Säule besteht aus einem Weg zur Aufarbeitung und Analyse des Konflikts. Zwei autonome Gruppen, Kossovo-Serben und Kossovo-Albaner, die sich freiwillig zur Zusammenarbeit entschieden hatten, sollten sich dadurch wenigstens zum Teil von der vielseitigen Logik der Gewalt lösen können, um kleine Probleme des Alltags gemeinsam zu bewältigen. Nach der gesonderten Konfliktaufarbeitung konfrontierten sie sich mit der Konfliktanalyse der anderen. Der wichtigste und schwierigste Schritt besteht in der Mitteilung des persönlichen Erlebens des Krieges. Nur dadurch kann eine einsatzfähige gemischtethnische Gruppe zusammengeschweißt werden. Wichtige Etappe auf diesem Weg war die Auseinandersetzung mit Mitgliedern des Parents‘ Circle Family Forum aus Israel/Palästina, und mit Zeugen der Kommission für Wahrheit und Aussöhnung Südafrikas, über die Tragweite des Konzeptes der „Verzeihung“.

Nord Uganda

Nord Uganda wird seit 1986 von einem Bürgerkrieg heimgesucht, dessen Kriegsherren die Rebellen der Lord‘s Resistance Army (LRA) sind, geführt von Joseph Kony. Ziel ist der Sturz des Präsidenten der ugandischen Regierung, Yoweri Museveni, und die Errichtung eines Gottesstaates, der sich auf die Bibel und stammesreligiöse Elemente stützen sollte. Als Basis dient der Süden Sudans, von wo aus seit 1995 die LRA ihre Angriffe in Richtung Nord Uganda mit großer Brutalität ausübt: Massaker tausender Personen, Zerstörungen von Häusern und zahllose Entführungen von Kindern, zwecks der Zwangsrekrutierung als Kindersoldaten oder Sexsklaven war die Folge. Ein Großteil der Bevölkerung lebt aus Angst vor den nächtlichen Übergriffen in Flüchtlingslagern. In zwanzig Jahren starben über Hunderttausend Personen und zirka 25.000 Kinder wurden zwecks Zwangsrekrutierung entführt. Noch heute ziehen jeden Abend über 40.000 Kinder (die sogenannten „commuters“) in die Stadt, um Zuflucht vor der LRA zu suchen.

Nach vielen Treffen mit örtlichen und internationalen NGOs nahm uns Pater Carlos Rodriguez Soto auf, der sich sehr für den Dialog und Frieden vor Ort einsetzt, auf, um in seiner Pfarrei in Minakulu zu arbeiten. Minakulu beherbergt zwei Flüchtlingslager mit über 35.000 Menschen, und ist mit seinen ungefähr 45.000 Einwohnern erst während der letzten Monate in den Konflikt miteinbezogen worden. Verschiedene Angriffe wurden in der Nähe dieses Dorfes verübt, denen mehrere Menschen zum Opfer fielen.

Die Freiwilligen von Operazione Colomba üben u.a. folgende Aktivitäten aus:

*     Besuch der Auffanglager um die Menschen dort und ihre verschiedenen Bedürfnisse kennen zu lernen, und wenn möglich, zumindest die einfachsten davon zu befriedigen;
*     Begleitung der Menschen während des Tages auf die Felder, wo sie ihr Land bestellen, um ihnen während der gemeinsamen Arbeit größere Sicherheit zu gewährleisten;
*     Unterstützung des Komitees für Gerechtigkeit und Frieden der Diözese di Gulu-Kitgum;
*     Nächtliche Anwesenheit zur Kontrolle der 2000 commuters, die aus Sicherheitsgründen im Freien übernachten.

Unter anderem wurden Spenden für zwei Brunnen und für die Schulfürsorge einiger ehemaliger Kindersoldaten gesammelt.

Unsere Präsenz ist gern gesehen und ist vor allem sinnvoll wegen der großen Spannungen innerhalb der Dorfgemeinschaften. Entführte, vergewaltigte Mädchen, die jetzt mit ihren Kindern zurückkehren, sowie ehemalige Rebellen, werden von ihren Familien ausgestoßen. Die Familien, deren Kinder von den Rebellen umgebracht wurden, und jene, deren Kindern zu Mördern gemacht wurden, sind Opfer dieses Konfliktes. Opfer und Täter sind gemischt und die Menschen müssen vorbereitet werden, dieses Problem zu bewältigen, ein Problem das den Krieg sicherlich überleben und stets für Zündstoff sorgen wird.

Operazione Colomba versucht den Dialog zwischen der ugandischen Regierung und den Rebellen zu unterstützen, und steht im Kontakt zur Mediatorin der Regierung, Betty Bigombe. Ein Treffen mit dem Sonderbeauftragten des italienischen Außenministeriums führte leider auf keinen grünen Zweig.

Mit Hilfe von San Marino, das einen Sitz in der Generalversammlung der Vereinten Nationen hat, konnte die ugandische Problematik erneut vor die Vereinten Nationen gebracht werden.

 
 
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